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Virtuelle Ausstellung macht Geschichte greifbar

Start der Website "Kontinuität, Brüche, Neuanfang. Umgang mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Innenministerien 1949 bis 1970"

Die Website „Kontinuität, Brüche, Neuanfang. Umgang mit dem Nationalsozialismus in den beiden deutschen Innenministerien 1949 bis 1970“ befasst sich mit dem Umgang der beiden deutschen Innenministerien in der DDR und BRD mit der NS-Vergangenheit ihrer Mitarbeiter und der jeweiligen Einstellungspraxis. Das Forschungsprojekt ist vom Innenministerium in Auftrag gegeben worden und wird vom Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam (ZZF) durchgeführt. Das inhaltliche Konzept und die Texte für die begleitende „virtuelle Ausstellung“ als Website lieferten Studierende des Masterstudiengangs Public History der FU Berlin. Nach der gemeinsamen Umsetzung der Website „Chronik – Zerschlagung der Gewerkschaften 1933“ für den DGB ist dies bereits die zweite Kooperation mit dem Lehrstuhl.

Ziel der Website „Kontinuität, Brüche, Neuanfang.“ ist es, die Forschungsergebnisse einer interessierten Öffentlichkeit leicht zugänglich darzustellen. Durch exemplarische Biografien soll die Geschichte greifbar gemacht und auf einfache Art und Weise an komplexe Forschungsfragen herangeführt werden. Dabei steht die Beschäftigung mit dem Begriff „Belastung“ in seinen verschiedenen Ausprägungen im Fokus der Untersuchung. Interaktiv wird der User an dieses zentrale Thema herangeführt und kann sich eine differenzierte Meinung dazu bilden, ab wann eine Person, die mit dem Nationalsozialismus in Berührung kam, als belastet galt.

Die Gestaltung der Website nimmt die zentralen Begriffe „Kontinuität, Brüche, Neuanfang“ auf. Die Linien auf der Website stehen hier für die Kontinuität, wohingegen die Schrägen die Brüche symbolisieren.

Aus technischer Sicht stechen bei dieser „virtuellen Ausstellung“ vor allem die Verknüpfungen der verschiedenen Module miteinander hervor. Zu nennen ist hier der Related Content zwischen den Themen und den Biografien, sowie den Themen und der interaktiven Chronik. Ein Glossar bietet einen Überblick der wesentlichen behandelten Begriffe, die einfach zu öffnen oder zu schließen sind. Die Seite wurde mit TYPO3.8.6 umgesetzt und mit einem responsive Frontend ausgestattet, sodass Inhalte auch mit mobilen Geräten ohne Probleme nutzbar sind.

Die zentralen Themen der Seite wurden mit Icons visualisiert, die auf der Homepage eingeführt und dann auf weiteren Unterseiten wiederholt werden. Ebenso können diverse Tooltips in die Texte eingefügt werden. Darüber hinaus haben wir bei den Themenartikeln eine Infinitive Scroll Funktion eingebunden: Sobald der User am Ende eines Artikels angelangt ist, wird er durch Scrollen direkt auf den Folgeartikel weitergeleitet.

Kunde
Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam
Leistungen
Konzept, Grafik, Programmierung, Schulung
Veröffentlichung
Juni 2017
Website
www.ausstellung.geschichte-innenministerien.de

Die virtuelle Ausstellung „Kontinuität, Brüche, Neuanfang.“ ist für die verschiedenen Endgeräte wie Desktop, Tablet und Smartphone optimiert.

Design spiegelt die Thematik der Website wider

Die Thematik der Website spiegelt sich in dem Design wider. Die Linien stehen für die Kontinuität und die Schrägen für die Brüche. Die Schwarzweißfotografie stellt den historischen Bezug her.

"Kontinuität, Brüche, Neuanfang." – Aufbau eines Artikels

Unter der Rubrik Themen kann sich der User über die zentralen Themen und Fragestellungen in Bezug auf die NS-Vergangenheit in beiden Ministerien informieren.

"Kontinuität, Brüche, Neuanfang." – Biografien

Es sind Biografien über verschiedene Mitarbeiter der Innenministerien zu finden. Durch die orange hervorgehobene Sprungnavigation kann der Leser direkt zum jeweiligen Abschnitt springen.

Ikonographie auf der Website

Mittels einer wiedererkennbaren Ikonographie sind die einzelnen Themen gekennzeichnet.

Interviews mit Forschern - "Kontinuität, Brüche, Neuanfang."

Die Forschenden stellen sich auf der Website im Interview vor. Aufbau und Kontext des Projektes werden erläutert. Darüber hinaus gibt es Interviews zur Bedeutung des Forschungsprojektes und zum Umgang mit Quellmaterial.

Interaktive Chronik

Die interaktive Chronik ist mit zahlreichen historischen Materialien versehen und ein Ergebnis intensiver Archivarbeit. Das besetzte und geteilte Deutschland wird dreigliedrig behandelt. Die einzelnen Chronikbeiträge verlinken auf relevante Themenbeiträge